Vegan Brunch in der Hafenvokü, die Zweite


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Soli-Brunch für in Holland inhaftierte Aktivist_innen


Flyer



SHAC-Kampagne: Astra Zeneca Aktionswoche


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Im Rahmen der SHAC-Kampagne (http://www.shac.net) findet in der Woche vom 23. – 29. November eine globale Aktionswoche gegen einen der Hauptkunden von HLS statt: Astra Zeneca. Astra Zeneca hat seinen Hauptsitz in Deutschland in Wedel bei Hamburg. Wir rufen im Rahmen dieser Aktionswoche zu drei Terminen auf, welche auf dem Flyer oben nachzulesen sind. Wenn ihr mehr über die SHAC-Kampagne erfahren wollt, dann besucht mal die offizielle Website unter http://www.shac.net.



Fahrraddemo gegen das Tierversuchslabor Nycomed!


Flyer

Aufruf zur Fahrraddemo gegen das Tierversuchslabor NYCOMED bei Hamburg

Bereits im Jahr 2008 wurde das Tierversuchslabor NYCOMED in Willinghusen bei Hamburg 2 mal von antispeziesistischen Tierversuchsgegner_innen „belagert“. Einmal handelte es sich um eine 4-tägige Dauermahnwache in Zuge derer auch eine Fahrraddemo von Hamburg nach Barsbüttel durchgeführt wurde. Desweiteren fand eine weitere 2-tägige Mahnwache statt.

Ein weiteres Mal rufen wir jetzt zu einer Fahrraddemo am 14.10.09 von Hamburg nach Barsbüttel auf. Wir wollen NYCOMED zeigen, dass sie nicht in Vergessenheit geraten sind und auch nicht in Vergessenheit geraten werden.

Die Demo beginnt mit einer Auftaktkundgebung am Gänsemarkt in Hamburg um 12 Uhr am 14.10.09. Die Route führt dann über Barsbüttel, wo sich das zuständige Rathaus befindet, nach Willinghusen direkt vor das Haupteingangstor NYCOMEDs.

Kommt deshalb am 14.10. mit euren Rädern und tragt euren Widerstand gegen Tierausbeutung und Tierversuche lautstark auf die Straße! Weiter infos unter: nosilence.blogsport.de

Nycomed schliessen – Tierversuche abschaffen!



Demos gegen Tierausbeutung beim Zirkus Knie


Nächste Woche schlägt der Zirkus Knie mal wieder sein Lager in Hamburg auf. Einige Wochen lang werden dann auf dem Heiligengeistfeld Tiere zu Belustigungszwecken eingesperrt, vorgeführt und erniedrigt.

Das darf jedoch nicht ohne Kritik passieren. Deswegen werden wir zunächst am Premierenabend (Mittwoch 23.9. 18 Uhr) und am folgenden Sonntag (27.9. um 14 Uhr) gegen die Tierausbeutung beim Zirkus Knie demonstrieren und versuchen den Menschen zu zeigen, dass Tiere nicht dazu da sind von Menschen eingesperrt, dressiert und vorgeführt zu werden.

Treffpunkt ist vorerst die Ecke Glacischaussee/Budapester str. (wir werden dann versuchen so nahe wie möglich am Eingang des Zirkus zu stehen).



Obst und Gemüse statt Tierversuche und Fleisch


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Das Zeltlager auf dem seit über zwei Wochen besetzten Gelände von Pharmakonzern Boehringer und der Stadt Hannover entwickelt sich nach und nach zu einem Hüttendorf. Die Besetzung weitet sich auf die verlassenen Kleingärten aus und am Eingang entsteht eine Holzhütte als wetterfester Gemeinschaftsraum. Um ihren Protest weiterhin in die Öffentlichkeit zu tragen, hat die Besetzungsgruppe für Samstag, 18. Juli, ab 12 Uhr eine Kundgebung mit Straßentheater am Schillerdenkmal in der Innenstadt angemeldet. Auf dem Gelände selbst findet am Sonntag, 19. Juli, um 12 Uhr ein Brunch mit Diskussion über ein alternatives Nutzungskonzept statt.
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Wir wollen die Kleingärten wieder in Betrieb nehmen, die Häuser in Stand setzten und im besten Fall die ehemaligen Besitzer, die ihre Gärten zwangsweise an Boehringer abgeben mussten, ausfindig machen und ihnen anbieten, ihre Gärten wieder zu bewirtschaften“, sagt Lara von der Besetzungsgruppe. Alternativ zu Boehringers Impfstoffversuchen, die der Fleischindustrie zu Gute kommen, wollen die BesetzerInnen nun das Gelände zum Obst- und Gemüseanbau für den Eigenbedarf nutzen. Wir fänden es toll, zusammen mit Anwohnern und ehemaligen Kleingärtnern ein bunteres und weniger gewaltvolles Projekt als es Boehringer geplant hat auf unserem Gelände zu initiieren“, so Lara weiter. Für Sonntag lädt die Besetzung ab 12 Uhr zum Brunch, auch um mit Interessierten über ein alternatives Nutzungskonzept zu diskutieren.
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http://boehringerbesetzung.blogsport.de für aktuelle Termine und Neuigkeiten.



Erneute Hausdurchsuchungen – aber nicht ohne Widerstand!


Knapp mehr als ein Jahr nach den Durchsuchungen von 23 Wohnungen und Büros sowie der Verhaftung und über §1/2 Monate währenden Untersuchungshaft von 10 Tierrechts- bzw Tierschutzaktivist_innen scheint es als ob die Repression kein Ende hätte.
Obwohl die eigens eingerichtete Sonderkommision bereits ihr “Abschlussberichte” zu etwa 40 Personen verfasst hat, die verdächtigt werden an einer kriminellen Organisation nach §278a Strafgesetzbuch anzugehören hat die Polizei am Mittwoch, den 10. Juni erneut drei Hausdurchsuchungen durchgeführt. Wohl nicht ganz so wie geplant…
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Von den Hausdurchsuchungen betroffen war eine der 10 Personen, die letzten Sommer in U Haft waren, seine Wohnung wurde bereits damals besucht. Diese erneute Durchsuchung kann nur als erneuter Versuch gewertet werden die Tierrechtsszene einzuschüchtern und als weiterer Beweis für die komplette Absurdität der Ermittlungen. Der Aktivist war an keiner der drei durchsuchten Adressen anwesend, aber viele andere Aktivist_innen kamen zu seiner Adresse in Wien um ihre Solidarität zu bekunden und um der Polizei zu zeigen, dass ihr Handeln nich unbeachtet bleibt. Etwa 15 Aktivist_innen kamen früh genug um die Polizei am Betreten des Gebäudes zu hindern. Sie hatten Transparente wie etwa “Gegen Käfige und Knäste – für die Befreiung von Mensch und Tier” oder “§278 abschaffen – für die Einstellung aller Verfahren”. Die Polizei forderte Verstärkung an und Einsatzkommandos rückten an um die Blockade zu beenden. Zuerst wurden den Aktivist_innen das Transparent entrissen, danach wurde sie einzeln aus den Haus gezerrt. Alle bis auf eine Aktivistin, die sich weigerte ihre Personalien bekannt zu geben, wurde nach einer Personenkontrolle gehen gelassen. Den in Summe etwa 30-40 Aktivist_innen gelang es das Polizeiauto, in dem die Festgenommene weggebracht werden sollte mit einere Sitzblockade am Abtransport der Gefangenen zu hindern. Die Demonstrant_innen skandierten Parolen wie “Wir sind alle 278a” und “1, 2, 3, lasst sie frei” Nach erst etwa 40 Minuten konnte die Festgenommene weggebracht werden, indem sie in ein anderes Auto gebracht wurde das von Einsatzeinheiten und Polizeihunden abgeschirmt wurde. Währenddessen stieß ein Beamter einen Demonstranten zu Boden, wodurch er leicht verletzt wurde. Danach weigerte sich der Beamte seine Dienstnummer bekannt zu geben, was die Aktivist_innen lautstark einforderten. Dank der Anwesenheit von Mainstream Medien war es den Polizist_innen nicht möglich auf seiner Weigerung zu beharren. Währenddessen wurde die Hausdurchsuchung durchgeführt und wenig später die verhaftete Aktivistin wieder frei gelassen. Es gibt keinen Grund zu glauben, dass diese Episode für die Tierrechtsszene das Ende der fortgesetzten Repression durch Polizei und Justiz bedeuten würde. Gerüchten aus den Medien zufolge wird die Anklage im Justizministerium geprüft, worin sie besteht bleibt allerdings rätselhaft. Sicher ist nur, egal in welcher Form die Repression weiter geht, die Solidaritätsbewegung wird sich nicht einschüchtern lassen!
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Quelle: antirep2008.tk



§278a: Angeklagt sind einige, gemeint sind wir alle!


„Am Mittwoch, 21.05.2008, wurde um 6:00 Uhr Früh die Wohnungstür gewaltsam eingetreten. Es wurde also nicht zuerst angeläutet. Ca. 20 bis 30 Polizeibeamte und zwei WEGA-Beamte in voller Ausstattung stürmten die Wohnung, was als völlig unverhältnismäßig und übertrieben zu bezeichnen ist. Marcus (Name geändert) lag zu dieser Zeit nackt in seinem Bett, er wurde von den Beamten aus dem Schlaf gerissen und mit Waffen bedroht. Es wurde ihm nicht gestattet, eine Vertrauensperson oder einen Anwalt zu verständigen bzw. hinzuzuziehen. Während Polizisten die Hausdurchsuchung durchführten, wurde er in einem Zimmer festgehalten. Ihm blieb es also verwehrt, der Durchsuchung beizuwohnen (…).“

Dieses Szenario, hier geschildert von einer Freundin eines Betroffenen, gleicht einem Albtraum, der leider kein schnelles Ende finden will. Seit dem 21. Mai, dem Tag als vermummte Polizisten und Kriminalbeamte 23 Wohnungen, sowie Vereins- und Lagerräume von Tierbefreiungs- und Tierschutzorganisationen durchsuchten, befinden sich Christian, Christof, Elmar, Felix, Jan, Jürgen, Kevin, Leo, Martin und Sabine in Untersuchungshaft. Ihnen und vier weiteren Aktivst_innen wird vorgeworfen sich an einer „kriminellen Organisation“ nach §278a des österreichischen Strafgesetzbuches beteiligt zu haben.